Du fragst dich sicher gerade, was das sein soll. Tatsächlich haben wir uns das nur ausgedacht. Aber was wäre, wenn es ihn gäbe, nur ein bisschen anders?

Damit Willkommen in der Welt des Tellington TTouches. Frei nach Linda Tellington Jones.

Die Tellington TTouch Bodenarbeit

Wer uns schon auf Messen, oder beim Hundetag im Tierpark Berlin getroffen hat, weiß: Der Parcours in Standnähe gehört zu uns. Oft nennen die Leute ihn dann Agility Parcours, was naheliegt, sieht er doch auf den ersten Blick genauso aus.

Auf den zweiten Blick allerdings, erkennt man ein paar kleine aber feine Unterschiede. Die Hürden sind niedrig, “einfach” zu bewältigen und es liegen seltsame Dinge herum wie Knisterfolie, Bretter, oder Hula Hoop Reifen. Das Kernstück der TTouch Bodenarbeit ist das Labyrinth, auf das wir weiter unten im Text noch näher eingehen.

Und der allerwichtigste Unterschied zum Agility: Der Parcours wird immer langsam und mit Achtsamkeit durchlaufen.

Lernerfahrungen in der Bodenarbeit

Der Agility Parcours für emotionale Balance

Zunächst liegt es in unserer Verantwortung, den Parcours so zu gestalten, dass der Hund erfolgreich sein kann. Stellt ein Hindernis ihn vor eine Herausforderung, wird es verändert, bzw. einfacher gestaltet. Wir passen es so lange an, bis der Hund es schafft, hinüber oder hindurchzulaufen.

Somit hat er in der Bodenarbeit gleich Erfolge erzielt und wir haben etwas für sein Selbstbewusstsein getan. Im Parcours kann der Hund nichts falsch machen. Die Lernerfahrungen sollen positiv sein. Wenn gar nichts geht, ist auch Abbrechen erlaubt und keine Schande.
Hier tasten wir uns dann über die anderen Möglichkeiten des Tellington TTouches heran und probieren es mit der Bodenarbeit später noch einmal.

Diese Lernerfahrung ist für Hund und Mensch wichtig, denn ein jeder kommt einmal an Grenzen, die er nicht sofort überwinden kann.

In den Workshops fragen die Hundehalter uns dann, ob der Hund nicht einfach nur stur wäre, keine Lust hat mitzumachen, oder ihnen auf der Nase herumtanzt. Das sind menschliche Interpretationen, die eigentlich in jeder Form von Training fehl am Platze sind. Im Alltag führt das dann oft zu unschönen Erfahrungen für Hund und Halter.

Wenn Dein Hund etwas nicht machen will, sich sträubt, den Rückwärtsgang einlegt, viel am Boden schnüffelt, ständig in die Leine prescht, an Dir hochspringt, bellt, etc., dann können das Übersprungshandlungen oder Beschwichtigungssignale sein.

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Es ist so weit. Viele von Euch haben vielleicht lange darauf gewartet, immerhin satte 4 Jahre.

Die WM ist mal wieder am Start und die Deutschen drehen 4 Wochen lang am Rad. Das dürfen sie auch gerne machen. Ich liebe es, wenn die Menschen gut drauf sind und das auch ordentlich nach außen hin zeigen. Aber da ist diese eine Sache, die uns Hundehalter enorm nervt: Es knallt, zischt und böllert und unsere Hunde haben Angst.

Machen wir an dieser Stelle also rasch einen Crashkurs rund um das Thema Knallangst.

Welche Maßnahmen helfen meinem Hund kurzfristig?

1. Management

WM - 2018 Hundetipps

Gute Vorbereitung ist das A und O. Check die Spielliste und trag dir die Termine im Kalender ein.

Wenn Deutschland spielt, empfehle ich entweder einen gesicherten Spaziergang an der Leine, oder einfach zu Hause bleiben bis es vorbei ist. Sicherheit geht vor und du weißt nie, wann es losgehen könnte.

“Anekdote” am Rande: Ich war vor 4 Jahren mit meinen Hunden unterwegs, als Deutschland 7 Tore in einem Spiel schoss. Die Leute sind natürlich total ausgerastet und überall brüllte jemand, jubelte, kreischte, es trötete und die Böller flogen am laufenden Band. Ich war zum Glück in der Nähe meiner Wohnung und es waren auch keine Straßen dazwischen. Meine Hunde sind inzwischen Kummer gewöhnt, aber an diesem Tag rannte sogar der Schussfeste Richtung Haustür und wollte nur noch rein. Also sei auf alles gefasst und lass die Leine lieber am Hund.

Wenn Du Gäste hast, mit denen Du das Spiel gemeinsam schaust, bitte Sie darum bei Toren keine Böller zu zünden. Wenn dein Hund mag, lass ihn natürlich teilhaben an dem Trubel in deiner Wohnung. Steck ihm zwischendurch ruhig mal das eine oder andere Leckerlie zu. Denn die ganze Nummer kann auch zu einer tollen Trainingseinheit für mehr Sicherheit werden.

„WM 2018 – 3 Quicktipps gegen Knallangst bei Hunden“ weiterlesen

Da ist er endlich, der lang ersehnte Sommer 🙂

Etwas das mir um diese Jahreszeit immer wieder auffällt, sind Hunde, die an den Maulkorb gebunden sind. Das muss ja nicht mal einen besonderen Grund haben. In vielen Städten ist der Maulkorb z.B. Pflicht in Bus, Bahn und Co.

Sommer mit Hund und Maulkorb

Und eben hier sieht man sie oft: die furchtbar beengenden Nylonmaulkörbe. Der Stoff wickelt sich eng um die Hundeschnauze und verhindert nun effektiv, dass der Hund von seinen Zähnen Gebrauch machen kann. Was aber tun diese Dinger noch? Jepp, sie schränken das Hecheln (und damit die Hitzeregulierung) stark ein.

Wie Hunde schwitzen

Wie die meisten Hundehalter wissen, schwitzen Hunde nicht wie Menschen über den Körper. Schweißdrüsen befinden sich nur an den Pfoten und können somit nicht ausreichen, um die gesamte Temperatur zu regeln. Hier kommen also Maul und Nasenbereich ins Spiel, die Großes leisten müssen von Frühjahr bis Herbst. Beginnt der Hund zu hecheln, erzeugt das eine Verdunstungskälte des Nasensekrets. Dieses Zusammenspiel sorgt für eine ausgezeichnete Thermoregulation. Deshalb ist es arg wichtig, diesen sensiblen Bereich bei Hitze nicht einzuschränken!

„Der richtige Maulkorb für deinen Hund“ weiterlesen

Wie viele andere Hundeunternehmer, bieten auch wir seit vielen Jahren immer wieder Seminare zum Thema Silvesterangst an. Und wie die anderen Unternehmer auch, sind wir sehr glücklich das diese Seminare und Workshops immer mehr Anklang finden unter Hundehaltern. Denn die Tage um Silvester müssen nicht zu einem totalen Desaster werden. Es gibt recht viele Trainingsansätze und viele gute Trainer, die mit Euch zusammen arbeiten können. Auch das Netz bietet heute viele Seiten, die gefüllt sind mit Tipps zum Thema Angst an Silvester. Eine größere Zusammenfassung der Möglichkeiten wollen wir Euch mit diesem Blogbeitrag geben. 9 Tipps für einen entspannten Jahreswechsel für Hund und Mensch.

Warum an der Angst arbeiten?

Feuerwerk ist für viele Hunde eine Belastung
Feuerwerk ist für viele Hunde eine Belastung

Angst ist eine natürlicherweise recht nützliche Emotion, kann in unserer heutigen Welt aber auch schnell ein krankhaftes Limit erreichen, welches Hund und Halter verzweifeln lässt. Mit dem oft zu lesenden Spruch “da muss er durch, ist doch nur einmal im Jahr” kommen wir hier nicht weiter. Gerade in den Großstädten geht das Geknalle schon Tage vor Silvester los und hält sich hartnäckig bis in die ersten Januartage hinein.

Eine Woche Dauerstress, Angst und Panik sind ziemlich ungesund. Denn nicht abgebaute Angst wirkt lange nach und der Körper kann nicht zu seinem normalen Gleichgewicht zurückfinden. Die Angstschwelle ist nun herabgesetzt und es kommt zu immer heftigeren Angstreaktionen, was nachhaltige Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann.
Das möchte natürlich niemand, also empfiehlt es sich ein gut durchdachtes Training beizeiten zu beginnen.

Aber womit fängt man an?

„9 Tipps für den entspannten Jahreswechsel mit Hund“ weiterlesen

Wie viele andere Hundeunternehmer, bieten auch wir seit vielen Jahren immer wieder Seminare zum Thema Silvesterangst an. Und wie die anderen Unternehmer auch, sind wir sehr glücklich das diese Seminare und Workshops immer mehr Anklang finden unter Hundehaltern. Denn die Tage um Silvester müssen nicht zu einem totalen Desaster werden. Es gibt recht viele Trainingsansätze und viele gute Trainer, die mit Euch zusammen arbeiten können. Auch das Netz bietet heute viele Seiten, die gefüllt sind mit Tipps zum Thema Angst an Silvester. Aber welcher ist der Richtige? Das was mir und meinem Hund geholfen hat, werde ich nun in diesem Blogartikel niederschreiben.

Angst, Verzweiflung und am Ende doch Hoffnung

Hund Bobby hat Probleme mit Angst
Angsthund Bobby

Angst ist eine natürlicherweise recht nützliche Emotion, kann in unserer heutigen Welt aber auch schnell ein krankhaftes Limit erreichen, welches Hund und Halter verzweifeln lässt. Mit dem oft zu lesenden Spruch “Da muss er durch, ist doch nur einmal im Jahr” kommen wir hier nicht weiter. Gerade in unserer schönen Hauptstadt geht das Geknalle schon Tage vor Silvester los und hält sich hartnäckig bis in die ersten Januartage hinein.

Eine Woche Dauerstress, Angst und Panik sind ziemlich ungesund. Denn nicht abgebaute Angst wirkt lange nach und der Körper kann nicht zu seinem normalen Gleichgewicht zurückfinden. Die Angstschwelle ist nun herabgesetzt und es kommt zu immer heftigeren Angstreaktionen, was nachhaltige Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann.

„Ausnahmezustand Silvester – Wenn der Hund Angst vor Feuerwerk hat“ weiterlesen