Da ist er endlich, der lang ersehnte Sommer 🙂

Etwas das mir um diese Jahreszeit immer wieder auffällt, sind Hunde, die an den Maulkorb gebunden sind. Das muss ja nicht mal einen besonderen Grund haben. In vielen Städten ist der Maulkorb z.B. Pflicht in Bus, Bahn und Co.

Sommer mit Hund und Maulkorb

Und eben hier sieht man sie oft: die furchtbar beengenden Nylonmaulkörbe. Der Stoff wickelt sich eng um die Hundeschnauze und verhindert nun effektiv, dass der Hund von seinen Zähnen Gebrauch machen kann. Was aber tun diese Dinger noch? Jepp, sie schränken das Hecheln (und damit die Hitzeregulierung) stark ein.

Wie Hunde schwitzen

Wie die meisten Hundehalter wissen, schwitzen Hunde nicht wie Menschen über den Körper. Schweißdrüsen befinden sich nur an den Pfoten und können somit nicht ausreichen, um die gesamte Temperatur zu regeln. Hier kommen also Maul und Nasenbereich ins Spiel, die Großes leisten müssen von Frühjahr bis Herbst. Beginnt der Hund zu hecheln, erzeugt das eine Verdunstungskälte des Nasensekrets. Dieses Zusammenspiel sorgt für eine ausgezeichnete Thermoregulation. Deshalb ist es arg wichtig, diesen sensiblen Bereich bei Hitze nicht einzuschränken!

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Wie viele andere Hundeunternehmer, bieten auch wir seit vielen Jahren immer wieder Seminare zum Thema Silvesterangst an. Und wie die anderen Unternehmer auch, sind wir sehr glücklich das diese Seminare und Workshops immer mehr Anklang finden unter Hundehaltern. Denn die Tage um Silvester müssen nicht zu einem totalen Desaster werden. Es gibt recht viele Trainingsansätze und viele gute Trainer, die mit Euch zusammen arbeiten können. Auch das Netz bietet heute viele Seiten, die gefüllt sind mit Tipps zum Thema Angst an Silvester. Aber welcher ist der Richtige? Das was mir und meinem Hund geholfen hat, werde ich nun in diesem Blogartikel niederschreiben.

Angst, Verzweiflung und am Ende doch Hoffnung

Hund Bobby hat Probleme mit Angst
Angsthund Bobby

Angst ist eine natürlicherweise recht nützliche Emotion, kann in unserer heutigen Welt aber auch schnell ein krankhaftes Limit erreichen, welches Hund und Halter verzweifeln lässt. Mit dem oft zu lesenden Spruch “Da muss er durch, ist doch nur einmal im Jahr” kommen wir hier nicht weiter. Gerade in unserer schönen Hauptstadt geht das Geknalle schon Tage vor Silvester los und hält sich hartnäckig bis in die ersten Januartage hinein.

Eine Woche Dauerstress, Angst und Panik sind ziemlich ungesund. Denn nicht abgebaute Angst wirkt lange nach und der Körper kann nicht zu seinem normalen Gleichgewicht zurückfinden. Die Angstschwelle ist nun herabgesetzt und es kommt zu immer heftigeren Angstreaktionen, was nachhaltige Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann.

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